Betriebsübersicht | Gärtnerei | Kühe | Schweine | Schafe | Geflügel

Betriebsübersicht:
Die Gesamtfläche des Hofes beträgt 84 ha. Davon sind 36 ha Dauergrünland, wovon allein 27 ha im Naturschutzgebiet am Neustädter Binnenwasser liegen. 43 ha entfallen auf Ackerland, etwa 0,7 ha auf den Gemüsebau. Die Hoffläche, Wege, Knicks und Wasserflächen (Teiche) nehmen ca. 3,5 ha in Anspruch.
Auf der Ackerfläche werden Kleegras, Getreide (Weizen, Dinkel, Hafer und Roggen), Hackfrüchte (Kartoffeln, Futterrüben, Möhren) und Raps in einer 8-jährigen Fruchtfolge angebaut. Kleegras und Hafer als Futtermittel für die Tiere, um zu einem geschlossenen Betriebskreislauf beizutragen. Roggen, Dinkel und Weizen verbacken wir zu unseren eigenen Broten. Zum Teil wird das Getreide auch an Bäckereien verkauft. Aus dem Raps werden Rapsöl und Rapspellets hergestellt. Die Pellets werden an die Kühe verfüttert.
Gedüngt wird mit dem auf dem Hof erzeugten Kompost.

Gärtnerei:
Unsere Gärtnerei besteht aus einem 400 qm großen Gewächshaus sowie einem Freilandacker von 0,7 ha.
Das Gewächshaus ist ein sog. Kalthaus, d.h. es ist nicht beheizbar. Hier werden im Sommer Tomaten, Gurken, Paprika, Bohnen und Kräuter angebaut. Im Winter wachsen hier verschiedene Salate (Feldsalat u.a.), im Frühjahr bauen wir als sog. Vorfrucht vor den Tomaten, Gurken und den anderen Kulturen, Kopfsalat, Kohlrabis und Radieschen an.
Auf unserem Freilandacker wachsen von März bis Ende Oktober die verschiedensten Kulturen: Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, Salate, Kohlrabi, Radieschen, Blumenkohl, Broccoli, Kürbis, Zucchini, Porree, Bohnen, Erbsen, Spinat, Rosenkohl, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Sellerie und Mangold.

Kühe:
Bei uns haben die Kühe noch Hörner
Unsere Milchviehherde besteht aus 20 Kühen - Schwarz-Bunte Schleswig-Holsteiner - sowie der eigenen Nachzucht .Entweder mit der Kuhherde oder mit den 2- 3jährigen Färsen läuft ein Bulle mit. Meistens bekommen die Kühe bei uns ihre Kälber im Frühling. Nach der Kalbung bleiben die neugeborenen Kälber ca. 4 Tage bei ihrer Mutter. Werden die Kälber dann von ihrer Mutter getrennt, kommen sie in einen Laufstall, in dem sie genügend Platz haben, an der frischen Luft herumzutollen. Sie bekommen dann 12 Wochen lang Vollmilch und nach und nach geschroteten Hafer, frisches Heu, sowie geschnitzelte Möhren. Im Sommer sind die Kühe Tag und Nacht auf der Weide, nur zum Melken kommen sie in den Stall. Wir füttern die Kühe mit Kleegrasheu und geschrotetem Hafer.

Schweine
Unsere Angler-Sattelschweine sind eine gefährdeten Nutztierrasse. Sauen dieser Rasse bekommen viele Ferkel, haben viel Milch und zeigen gute Muttereigenschaften. Die Sauen bekommen durchschnittlich zweimal im Jahr Ferkel, wobei sie pro Wurf etwa 10 Ferkel haben. Das Fleisch dieser Rasse ist gut marmoriert und zeichnet sich durch eine gute Qualität und Schmackhaftigkeit aus.
Wir haben zwei Sauen und einen Eber, die zusammen in einer Schweinebucht gehalten werden.
Morgens und abends bekommen alle Schweine Haferschrot, sowie zusätzlich anfallende Küchenabfälle, Molke, die beim Käsen entsteht, frisch geschnittenes Gras, gedämpfte Kartoffeln oder Abfälle aus dem Garten.

Schafe
Von den rauwolligen, pommerschen Landschafen, wie wir sie auf unserem Hof haben, gab es vor 20 Jahren nur noch eine Herde auf der Insel Ummanz bei Rügen. Durch gezielte Zuchtmaßnahmen scheint der Bestand wieder gesichert zu sein. Diese genügsame Landrasse war wegen der eisgrauen Wollfarbe fast ausgestorben. Niemand wollte diese - nicht weiße - Wolle haben, obgleich sie qualitativ sehr hochwertig ist.
Unsere kleine Herde besteht aus 15 Mutterschafen und einem Bock. Im Frühling bekommen die Schafe ihre pechschwarzen Lämmer. Dann kommen Kindergartengruppen und Schulklassen zu Besuch, um sich an den Lämmern zu erfreuen.

Geflügel
30 Legehennen sorgen dafür, dass wir täglich frische Eier für den Hausgebrauch haben und die Hähne wecken zu früher Stunde. Außerdem haben wir noch Enten und Gänse.